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Hutterer

Mit den Hutterern hat sich auch etliches klarer herauskristallisiert. Durch Besuche und viele Gespräche mit Hutterern und ex-Hutterern, haben wir gelernt, dass es große Unterschiede zwischen den einzelnen Kolonien gibt, was Theologie und Lebensphilosophie angeht. Von einem relativ gesetzlichen Schriftverständnis bis hin zu einer mehr evangelikalen Einstellung ist alles zu finden, genau wie bei uns zu Hause auch. Von unseren bisherigen Besuchen stellten wir fest, dass die meisten Hutterer gut Englisch verstehen, zumindest die, die öfter mit der Außenwelt zu tun haben. Der Bedarf für eine Übersetzung kommt nun durch die besondere geistliche Sicht, die sich vor allem im täglichen Gemeindeleben niederschlägt.


 

Noahgeschichte auf Hutterisch in der bei den Hutterern gebräuchlichen Sütterlinschrift



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Die Hutterer wollen sich in ihrem Äußeren und in ihrem Alltagsleben bewusst von der Welt unterscheiden. Mir wurde erklärt, dass dieser Unterschied dadurch erreicht und aufrecht erhalten wird, indem von dem Wort Gottes, wie es ihnen seit der Zeit ihrer Anfänge überliefert worden ist, nicht abgewichen wird. Dieses Wort hat ihnen in Zeiten der Bedrängnis und Verfolgung Halt und Richtung gegeben und liegt ihnen in zweifacher Form vor. Einmal die alte, unrevidierte Lutherbibel und zum Anderen in Form von mehreren hundert Predigten in altem Lutherdeutsch. Die Predigten liegen alle in handgeschriebener Sütterlinschrift vor und werden zusammen mit der Lutherbibel in den täglichen Gottesdiensten vorgelesen. Das Festhalten an der deutschen Lutherbibel und den alten Predigten wird als absolut notwendig angesehen, um nicht den negativen Einflüssen der Welt Tür und Tor zu öffnen. Andere Bibeln sind in den Gottesdiensten nicht zulässig und es werden auch keine neue Predigten gemacht.


 

Erste Leseversuche Frauen von der Milltown Kolonie lesen übersetzte Bibelgeschichten.



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Martin & Dick in der Acadia Kolonie bei Winnipeg Am 10 Dezember reiste ich zusammen mit Dick Mueller nach Ost-Kanada, um einige Huttererkolonien zu besuchen, die Interesse an der Mitarbeit einer Übersetzung signalisiert haben.



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Acadiabilder mit Leiter Arnold



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Konferenz in der Fairholm Kolonie Arnold Hofer hatte Leiter aus anderen Kolonien zu einer Konferenz mit Dick und mir eingeladen und wir hatten Gelegenheit, Details des Übersetungsprojekts zu erklären. Das Treffen war ermutigend und wir hoffen, und die Leiter wollen sich nun beraten, ob und wie sie an dem Projekt beteiligt sein wollen.



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B E S U C H   I N   D E R   F O R R E S T   R I V E R   K O L O N I E   ( U S A ) 

Nach unserem Treffen mit Arnold Hofer fuhren wir noch in die Forest River Colony in North Dakota, um Tony Waldner zu besuchen. Tony ist von seiner Position her eine wichtige Kontaktperson bei den Hutterern in den USA und ist ein starker Befürworter für eine Hutterische Übersetzung.


 

Martin im Gespräch mit Tony über Publikationsmöglichkeiten durch die Hutterer Druckerei in den USA



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Forest River - Tony mit einem mehrere 100 Jahre altem, handgeschriebenem Buch.



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