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Land und Leute

Port Moresby - Hauptstadt von Papua-Neuguinea Am 6. Juli 2006 haben wir Papua verlassen. Wir gingen mit sehr gemischten Gefühlen, da wir nicht wussten, was auf uns zukommen würde.



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"Wochenendhaus" in Madang Hier gibt es eine Vielzahl solcher kleiner Inseln, auf denen meistens nur ein oder zwei Häuser stehen. Dieses Bild entstand als wir im Januar 2006 in Madang mit dem Boot unterwegs waren. Der Frosch war auch dabei :)



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PNG ist reich an Bodenschätzen und sein Einkommen beruht hauptsächlich auf einer Grundstoffindustrie, wie: Landwirtschaft, Holz, Fischfang und den Abbau von Erzen. Kupfer und Gold werden in großen Mengen ausgeführt, sowie auch Kaffee, Kakao, Kokosnüsse und Speiseöl, das auf Plantagen angebaut wird.


 


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PNG ist ein Land mit vielen Gegensätzen; ein Land im Übergangsstadium, das einem raschen Wandel ausgesetzt ist. Das weltoffene Leben in den Städten steht in einem starken Kontrast zu den Dörfern, wo die Zeit seit Jahrhunderten von Jahren still zu stehen scheint. Die meisten Leute leben nach wie vor in ländlichen Gebieten.
Die Männer sind Jäger und Sammler und gehen auf Fischfang. Die Frauen bestellen die Gärten, kochen, sammeln Feuerholz, holen Wasser und kümmern sich um die Kinder. Hauptnahrungsmittel der Leute sind Süßkartoffeln, Yam, Taro, Bananen, Brotfrucht, Zuckerrohr, Sago und eine Vielfalt von Gemüse, die sie in ihren Gärten anbauen. Oft sind es nur einfachste Werkzeuge aus Holz und Stein, die für diese Arbeit benutzt werden.


 


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Altes Dawawa Haus Die einfachen Häuser der Leute, die meist ganz aus Buschmaterial gebaut sind, spiegeln ihre Umgebung wider. In Küstengebieten stehen sie meist auf Pfosten oder sind über dem Wasser gebaut, um sie dadurch leichter vor Angriffen des Feindes zu schützen und um sie dem kühleren Wind des Meeres auzusetzen, der nicht nur die Hitze, sondern auch die lästigen Mosquitos vertreibt. Im Hochland von PNG, 2000 Meter über dem Meeresspiegel, sind die Nächte kalt. Die Häuser stehen auf der Erde, haben eine einzige Tür und keine Fenster. Ein Feuer wird in der Mitte des Hauses ständig in Gang gehalten und der Rauch zieht langsam durch das mit Gras gedeckte Dach ab.



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H O M E - M A D E   G U N 

Leider gibt es auch in diesem Land Kriminalität. Auf den Straßen im Hochland werden die Autos öfter von Straßenräubern angehalten und ausgeraubt. Als Waffen werden dabei häufig selbtgebaute Gewehre verwendet, wie hier auf dem Bild zu sehen ist.


 


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F R E M D E   W E L T 



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Die Berge der Dawawa  Neuguinea ist nach Grönland die zweitgrößte Insel der Welt. Sie liegt nördlich von Australien, nur wenige Breitengrade unterhalb des Equators. Der westliche Teil der Insel gehört zu Indonesien. Der östliche Teil der Insel stand viele Jahre lang unter kolonial Herrschaft und wurde zuletzt von Australien regiert. Am 16. September 1975 erreichte das Land die Unabhängigkeit und Papua-Neuguinea (PNG) war geboren.



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P N G   A L L G E M E I N 


PNG ist mit seinen 462.000 km2 etwa so groß wie Schweden. Es ist ein Land mit erstaunlichen Gegensätzen; zerklüftete Gebirgszüge (mit dem höchsten Berg Mount Wilhelm, der 4 ½ tausend Meter über dem Meeresspiegel herausragt) wechseln sich ab mit großflächigen Hochland-Tälern, weiten Sumpfgebieten und endlosen Regenwäldern, durch die sich breite Flüsse ihren Weg bahnen. Die Küstengebiete laden mit ihren vielen kleinen Inseln, Korallen-Riffen und Buchten ein zum baden und tauchen. Das ganze Jahr hindurch herrschen hier sommerliche Temperaturen, die nur durch eine Trocken- und Regenzeit etwas variieren. Nur die hohe Luftfeuchtigkeit (über 90%) und die häufigen Niederschläge (etwa 5 mal so hoch als in Deutschland) können dem Inselbewohner schon etwas zu schaffen machen.


 


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Dafür wird man entschädigt durch einen Artenreichtum in der Pflanzen- und Tierwelt, der wohl einzigartig ist in der Welt. Besonders der Natur-Liebhaber wird über den Reichtum der Vogelarten und Insekten in Papua-Neuguinea begeistert sein. Aber auch die Vielfalt an Farben und Formen der Flora und Fauna versetzen den Beobachter in Staunen.


 


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Einzigartig ist auch das sprachliche Phänomen, das auf Papua-Neuguinea zu finden ist, denn mit seinen 5 Millionen Einwohnern weist das Land stolze 800 Sprachen vor. Die rauhe geographische Beschaffenheit des Landes und das Misstrauen der Menschen gegenüber fremden Volksgruppen spielen dabei sicher eine entscheidende Rolle, dass diese Sprachen auch über Jahrhunderte hinweg bis heute erhalten geblieben sind.


 


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Flugplatz Raba-Raba Ein wichtiges Transportmittel ist das Flugzeug, da es nur wenige Straßen gibt. Auch Port Moresby, die Hauptstadt von PNG, hat keine Straßenverbindung zum Inland. Die meisten Landestreifen sind Gras- oder Sandpisten. Die Piloten, die diese ein- oder zweimotorigen Flugzeuge steuern, müssen wahre Flug-Künstler sein, denn im Urwald gibt es keine Bodenstationen, die ihnen über Funk einen Bericht über Wind und Wetter durchgeben können.



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