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Unsere Geschichte

M I S S I O N S Z U G E H Ö R I G K E I T 

Seit 1982 sind wir Mitglieder bei Wycliff, wo wir als Sprachforscher und Bibelübersetzer ausgebildet wurden und seitdem auf diesem Gebiet tätig sind.
Heute, nach 25 Jahren und vier Kindern weiter finden wir es noch genauso spannend und aufregend, in der Mission zu sein. Wir haben es noch keinen Tag bereut, in diesem Dienst zu stehen; wissen wir uns doch von Gott an den richtigen Platz gestellt.


 


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D I E   A N F Ä N G E 

Im Januar 1988 reisten wir nach Papua-Neuguinea aus. Im Juni dann besuchten wir zum ersten Mal die Dawawa. Sie begrüßten uns zwar freundlich, doch uns war schon etwas mulmig zumute bei dem Gedanken, für drei Wochen so ganz allein mitten im Urwald mit diesen "Buschleuten" zusammen wohnen zu müssen. Zudem verstanden wir natürlich auch kein Wort von dem, was die Leute sagten. Die erste Nacht in unserem sehr primitiven Buschhaus überstanden wir (zusammen mit Ratten, die immer unser Moskitonetz umkreisten) so recht und schlecht.



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Der Zauberer Am nächsten Morgen bekamen wir sogleich Besuch von einem sehr einflussreichen Zauberdoktor namens Praut aus dem Nachbardorf. In gebrochenem Englisch erklärte er uns, dass er und seine drei "Apostel" nur gekommen wären, um Martin zu testen. Dabei schwang er ständig sein Buschmesser gefährlich nahe an Martins Gesicht vorbei. Martin sagte Praut, dass es ihm lieber wäre, er würde ihn nicht testen. Daraufhin antwortete Praut, dass Martin sich nur keine Sorgen machen bräuchte, denn nicht er würde ihn mit dem Buschmesser testen, sondern der Mann, der bei ihm sei. Es muss eine direkte Eingebung von Gott gewesen sein, denn Martin erwiderte spontan, dass auch er immer einen unsichtbaren Mann bei sich hätte, nämlich Jesus Christus, der Herr des Universums. Daraufhin fing Praut laut zu schimpfen an und taumelte rückwärts von Martin weg. Als dies vorbei war, fragte Martin ihn, was er denn eben geschimpft hätte. Praut antwortete, dass er es nicht wisse, denn der unsichtbare Mann hätte durch ihn geredet. Dann schwang Praut noch eine Weile das Buschmesser vor Martins Gesicht herum, und murmelte dabei in fremdartigen Lauten. Martin betete die ganze Zeit hindurch und gebot dem bösen Geist in Deutsch, zu verschwinden. Nach einer Weile schaute Praut Martin an und sagte ganz ruhig: "Ich weiss nun was ich tun soll, ich muss Dich 'mein Herr' nennen." In diesem Moment empfanden wir eine große Freude und Erleichterung, denn Gott hatte uns auf mächtige Art und Weise gleich zu Anfang gezeigt, wie groß die Dunkelheit in diesem Gebiet ist.



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So hatte Gott uns aber auch gezeigt, dass SEINE Macht viel größer ist als die größte Dunkelheit es sein kann.Wir wussten, Gott will Sein Licht in diese Finsternis hineinleuchten lassen und wir brauchen uns vor nichts und niemandem zu fürchten. Diese Begebenheit war einer der Hauptgründe, dass wir uns entschlossen, unsere Arbeit unter den Dawawa zu beginnen.



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